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Rechtliche Angaben

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1

Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Videoschnitt- und Postproduktionsleistungen zwischen Caseus Studio, Inhaber Roman Kulikov, Matthias-Grünewald-Str. 6, 06124 Halle (Saale) (nachfolgend „Studio“) und dem Auftraggeber.

Das Studio arbeitet ausschließlich mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, mit juristischen Personen des öffentlichen Rechts und mit öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB kommen nicht zustande. Ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher besteht daher nicht.

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn ihnen nicht ausdrücklich widersprochen wird. Enthält ein vom Auftraggeber übermitteltes Briefing abweichende Bedingungen — etwa zu Fristen, Zahlungszielen oder Leistungsumfang — gelten diese nur, wenn das Studio ihnen ausdrücklich und in Textform zustimmt.

§ 2

Vertragsschluss

Der Leistungsumfang wird im Briefing-Gespräch auf dieser Website gemeinsam erarbeitet. Dort genannte Beträge sind unverbindliche Orientierungswerte und stellen kein bindendes Angebot dar.

Auf Grundlage des abgestimmten Briefings erstellt das Studio ein schriftliches Angebot. Allein dieses Angebot ist für Leistungsumfang und Preis maßgeblich. Es gilt 14 Tage ab Ausstellung, sofern darin nichts anderes angegeben ist.

Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das Angebot im Kundenportal annimmt. Äußerungen des KI-Assistenten während des Briefings begründen weder einen Vertrag noch eine Zusicherung.

§ 3

Leistungsumfang und Änderungen

Geschuldet ist ausschließlich der im angenommenen Angebot beschriebene Leistungsumfang. Nicht dort aufgeführte Leistungen — insbesondere kostenpflichtige Optionen aus dem Leistungskatalog — sind nicht geschuldet.

Die im Angebot genannte Anzahl an Korrekturschleifen ist abschließend. Weitere Änderungen sowie jede Änderung des Leistungsumfangs nach Vertragsschluss werden gesondert angeboten und erfordern ein neues Angebot. Eine Änderung des Leistungsumfangs setzt ein zuvor erteiltes Angebot außer Kraft.

§ 4

Mitwirkung des Auftraggebers

Das Studio speichert kein Ausgangsmaterial des Auftraggebers. Aufnahmen, Markenmaterial und Referenzen verbleiben im Speicher des Auftraggebers und werden über einen Freigabelink bereitgestellt, der für jeden mit diesem Link zu öffnen sein muss.

Der Auftraggeber sichert zu, über sämtliche Rechte am überlassenen Material zu verfügen, einschließlich der Rechte an Aufnahmen, Ton, Musik, Marken und am Bildnis abgebildeter Personen, und stellt das Studio von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Zusicherung entstehen.

Verzögerungen durch fehlendes, unvollständiges oder nicht erreichbares Material sowie durch ausstehende Rückmeldungen verlängern die Lieferzeiten entsprechend.

§ 5

Lieferzeit

Das Studio liefert jedes einzelne fertige Video innerhalb von 10 Werktagen. Die Frist beginnt mit Eingang der Anzahlung und Erreichbarkeit des vollständigen Ausgangsmaterials.

Umfasst ein Auftrag mehrere Videos, werden diese nacheinander produziert; die Frist gilt je Video und nicht für den Auftrag insgesamt. Prioritätsproduktion ist als kostenpflichtige Option verfügbar.

Kalendarische Liefertermine sind nur verbindlich, soweit das Angebot dies ausdrücklich vorsieht.

§ 6

Preise und Zahlung

Es gelten die im Angebot ausgewiesenen Preise. Short-Form-Leistungen werden je angefangener 15-Sekunden-Einheit abgerechnet, Long-Form je angefangener Minute. Mengenrabatte ergeben sich ausschließlich aus den im Angebot ausgewiesenen Stufen.

Das Studio weist keine Umsatzsteuer aus und wendet die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG an.

Eine Anzahlung in der im Angebot genannten Höhe ist vor Produktionsbeginn fällig; der Restbetrag wird mit Abnahme des finalen Schnitts fällig. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe.

Bis zum vollständigen Zahlungseingang wird ausschließlich eine mit Wasserzeichen versehene Fassung bereitgestellt.

§ 7

Abnahme

Der finale Schnitt wird im Kundenportal zur Abnahme bereitgestellt. Der Auftraggeber prüft ihn unverzüglich und erklärt entweder die Abnahme oder benennt konkrete Mängel in Textform.

Erfolgt innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung weder eine Abnahme noch eine Mängelanzeige, gilt das Werk als abgenommen. Die kommerzielle Nutzung des Ergebnisses gilt ebenfalls als Abnahme.

§ 8

Nutzungsrechte

Mit vollständiger Zahlung räumt das Studio dem Auftraggeber das einfache, räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkte Recht ein, die Videos für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen. Vor vollständiger Zahlung werden keine Nutzungsrechte eingeräumt.

Projektdateien (Schnittprojekte, Timelines, Arbeitsdateien) sind nicht Vertragsgegenstand und werden nur übergeben, soweit das Angebot dies als kostenpflichtige Option ausweist.

Das Studio darf die Videos als Referenz im eigenen Portfolio und in eigenen Kanälen zeigen. Der Auftraggeber kann dem jederzeit in Textform widersprechen.

§ 9

Haftung

Das Studio haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet das Studio nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht — einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf — und in diesem Fall nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

Für die Sicherung des eigenen Ausgangsmaterials ist der Auftraggeber verantwortlich; eine Archivierung schuldet das Studio nicht.

§ 10

KI-gestütztes Briefing

Das Briefing wird von einem KI-Assistenten unterstützt. Im Gespräch genannte Preise, Fristen und Beschreibungen sind unverbindliche Orientierungswerte. Maßgeblich sind allein das schriftliche Angebot und diese AGB.

Welche Daten dabei verarbeitet werden und welche Dienstleister beteiligt sind, ist in der Datenschutzerklärung beschrieben.

§ 11

Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist Halle (Saale), sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 8. September 2026 · Version 2026-09-08

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